Große Person, große Vision in der Tabakfabrik

Ursa Dürr ist groß. Barfuß einen Meter fünfundachtzig. Und sie hat Großes vor.

Als sie im Oktober 2022 nach Linz zog, war ihr Traum, einmal in der Tabakfabrik zu arbeiten: „Ich mag den Flair der Tabakfabrik einfach. Eine alte Betriebsstätte in Kombination mit neuen Ideen klang für mich schon immer perfekt.“

Traum Nummer zwei in der Tabakfabrik

Und sie hatte einen Traum von endlich-passenden Unterteilen: „Ich trage keine Gürtel – trotzdem sind mir so gut wie alle Unterteile am Bund zu weit und stehen hinten ab. So geht es auch zahlreichen anderen Frauen, Männern und Kindern.“, sagt die 23-Jährige.
Woraufhin die Idee für Bundre, die Bundspange, entstand. Ein funktionell-modisches Accessoire, dass sich an jedem Bund jedes Unterteils befestigen lässt und dieses beliebig enger macht. „Für mich war bei der Konzeption wichtig: möglichst unsichtbar, größenverstellbar und ohne Gürtelschlaufen verwendbar.“, so Ursa.

Ursas Ziel ist es, dass „Bundre“ zu einem langjährigen, qualitätsvollen Begleiter in jedem Kleiderschrank wird. Es gibt bereits zahlreiche Prototypen, das Patent ist gesichert. Die Vision ist klar: „Eine Bundre hat man einfach. Genauso, wie man ein oder zwei Gürtel hat.“

Um bei der Unternehmensgründung und beim Ideenmanagement zügig voran zu kommen, tauscht sie sich auf der Strada del Start-up (betreut durch die factory300 im Haus Casablanca, 1. OG) einfach mit anderen Organisationen aus: „Jede:r lässt jede:n an den Erfahrungen teilhaben. Die Tabakfabrik-Community ist Unterstützer und Ermöglicher zugleich“, sagt Ursa.

Qualität und Regionalität wichtig

„Ein Billigprodukt ist für mich keine Option. Bundre wird in Österreich produziert und jahrelang verwendet werden. Im Etui nimmst du Bundre dann überallhin mit. Bei einer Größe von zirka fünf mal fünf Zentimeter passt sie nahezu in jede Hosentasche.“, so Ursa. Künftig werden verschiedenste Designs und Kollektionen angeboten.

Neben der ökologischen Nachhaltigkeit spielt auch soziale Nachhaltigkeit für die Gründerin eine große Rolle: „Jede:r sollte die Chance auf ein eigenständiges Leben haben. Besonders in der Verpackung und dem Versand werden wir bei Bundre deshalb auf eine Belegschaft setzen, die es derzeit am Arbeitsmarkt durch eine mögliche Beeinträchtigung schwerer hat.“

Ein Traum, der im Kreativcampus Tabakfabrik groß werden darf. Und Ursa bleibt so groß wie sie ist.

 

Die Galerie zeigt, wie „Bundre“ angebracht wird: 

Instagram: bundre.official

Facebook: bundre.official

Website: www.bundre.com

 

Fotos: Matthias Bramauer, https://smile-and-style.at/

 

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