A-Laska Bay

Bild: sonaar

Neue Wege von der Tabakfabrik Linz Richtung Hafen

Die nicht denkmalgeschützten Zwischenmagazine der Tabakfabrik Linz sind Geschichte. Ihr Abbruch ebnete den Weg für einen neuen Straßenzug, der vom Innenhof der Tabakfabrik über die Laska-Gründe in das Hafenviertel führt und deshalb den Titel A-Laska Bay trägt. Eingerahmt von den imposanten Fassaden der Magazine 1 und 2, wird die knapp hundert Meter lange A-Laska Bay in Zukunft zur stimmungsvollen Kulisse für Straßenfeste, Märkte, Freizeitevents und zeitgenössische Kunst. Damit ist die einst völlig von ihrer Umgebung abgeschottete Tabakfabrik heute von allen Himmelsrichtungen zugänglich.

„Durch die Öffnung Richtung Osten wird die Tabakfabrik zum Drehkreuz zwischen der Linzer Innenstadt und dem aufstrebenden Hafenviertel. Der neu entstandene Straßenzug sorgt für Belebung und bildet auch einen Ausgangspunkt für zwei neue Geh- und Radwege, die auf der ehemaligen Trasse der Mühlkreisbahn durch das Hafenviertel führen. Ziel ist es, die Lebensqualität in diesem Viertel zu steigern und Linz näher an die Donau zu rücken“, sagt Bürgermeister Klaus Luger, Aufsichtsratsvorsitzender der Tabakfabrik Linz.

Als Flaniermeile zwischen den altehrwürdigen Mauern der denkmalgeschützten Magazine der Tabakfabrik Linz soll die A-Laska Bay nicht nur neue Wege in den Hafen eröffnen, sondern vor allem auch ein Ort zum Verweilen sein. Die von großzügigen Rampen gesäumte Gasse bietet attraktive erhöhte Sitztribünen und Bühnen, die optimale Voraussetzungen für Freiluftveranstaltungen schaffen – von Straßenkunstdarbietungen über Street Food Festivals oder Sportevents bis zum winterlichen Eisstockschießen.

„Das Nachbarschaftsverhältnis mit dem Familienbetrieb Laska ist von großer Wertschätzung geprägt. Diese gute Zusammenarbeit legte den Grundstein für die Öffnung der Tabakfabrik Linz Richtung Osten über das Gelände der Firma Laska. Deshalb wurde die neue Straße auch A-Laska Bay getauft. Ganz im Sinne der guten Nachbarschaft erfüllt die A-Laska Bay nun eine Brückenfunktion zwischen dem Areal der Tabakfabrik und den Gewerbegebieten des Hafenviertels“, sagt Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik Linz.

Bildcredit: sonaar

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