„Sind wieder auf Kurs“: HARATECH hat herausforderndes Jahr gemeistert

Firmenchef Manfred Haiberger blickt nach wirtschaftlichen Turbulenzen optimistisch in die Zukunft und setzt unter anderem auf die Serienfertigung für den Flugzeug- und Automobilbereich. Bis 2025 will der Kunststoffspezialist HARATECH seinen Umsatz wesentlich steigern, bereits im Frühjahr steht der Umzug ins 960 Quadratmeter große neue Office im Magazin 3 der Tabakfabrik bevor.

Noch vor zwei Jahren entwickelte und produzierte HARATECH vorwiegend für den Konsumgüterbereich, seit der Neuausrichtung des Unternehmens ist es die Serienfertigung für namhafte Automobil- und Flugzeugzulieferer wie Magna oder FACC, aber auch für die Medizintechnik-Branche, mit der CEO Manfred Haiberger und sein 17-köpfiges Team reüssieren: „Wir haben interne Prozesse verändert, wurden nach dem Qualitätsmanagementsystem ISO-9001 zertifiziert und haben aus eigener Kraft den Weg aus den Turbulenzen geschafft. Die Auftragslage ist sehr gut und wir ernten nun die Früchte unserer letzten Technologieentwicklungen.“

Mehr als ein Plastikteil: Für den Flugzeugzulieferer FACC fertigt HARATECH 3D-Druck Serienteile aus Hochleistungsthermoplasten. Foto: Tabakfabrik Linz

Auch die Produktentwicklungen der Eigenmarke Infabity® und speziell das my-twiin 3D-Bodyscan-System, das HARATECH in der Tabakfabrik erprobte und nun auch im Ars Electronica Center etabliert hat, tragen mittlerweile zum Unternehmenserfolg bei. Genauso wie das Know-how im 3D-Druck und 3D-Scan-Bereich.

Als Technologiepartner von MakerBot und HP ist HARATECH mit vielen Bildungseinrichtungen in Österreich vernetzt und bietet hier spezielle Ausbildungspakete und Schulungen an. Vor kurzem konnte ein neuer 3D-Laborraum bei der Berufsschule Steyr I in Betrieb genommen werden. Der Fachgegenstand 3D-Druck und 3D-Scan wird mit HARATECHs Unterstützung ab dem nächsten Jahr bei den Kunststofftechnikern in Steyr gelehrt.

HARATECH-CEO Manfred Haiberger ist gelernter Werkzeugmacher, absolvierte die Abendschule für Kunststofftechnik mit Matura. Nach seiner langjährigen Tätigkeit als Entwickler bei der Brillenfirma Carrera-Optyl war er als Produktentwickler und Materialtechniker bei Banner Kunststofftechnik und Trodat tätig. 2003 gründete er die HARATECH als Start-up vom Privathaus aus und formte diese zu einem Systemlieferanten in der Kunststofftechnik. Foto: Tabakfabrik Linz

Innerhalb des Ökosystems der Tabakfabrik gibt es eine enge projekt- und forschungsbezogene Zusammenarbeit mit anderen Pionieren, etwa der Creative Region Linz & Upper Austria oder dem Studiengang Fashion & Technology der Kunstuniversität Linz zum 3D-Druck im Bekleidungsbereich. Außerdem beteiligt sich HARATECH aktuell an einem Forschungsprojekt zu medizinischen Implantaten mit dem AKH Wien und der TU Wien.

Haiberger im zukünftigen Büro von Haratech im 3. Obergeschoß des Magazin 3. Foto: Tabakfabrik Linz

2019 bringt für HARATECH zunächst eine räumliche Veränderung: Wegen des Umbaus im Magazin 3 war das Büro des Kunststoffspezialisten zwischenzeitlich für ein Jahr im Bau 1 der Tabakfabrik untergebracht, die Produktion verblieb im Magazin 3. Jetzt ziehen die „Harianer“, wie Haiberger sich und sein Team nennt, in das 3. Obergeschoß des Magazin 3.

960 Quadratmeter Fläche für Büro und Produktion, das neue HARATECH & Infabity® Innovation-Lab und eine großzügige Lounge – somit ausreichend Platz für neue Technologien und Entwicklungen bei HARATECH Plastics Engineering & Solutions.

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beteiligte PionierInnen



Haratech

HARATECH zählt zu den heimischen Innovationsführern im Bereich 3D-Druck und Kunststofftechnik und entwickelt Produkte von der ersten Designskizze über den Prototypen bis zur Serienreife vollständig am Areal der Tabakfabrik Linz.

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