Linz als „City of Innovation“

Pixabay | Die Stahlstadt Linz

www.cityofinnovation.at

Linz zeichnet eine neue Landkarte der Innovation. Eine Fülle kreativer Kräfte – von frisch gegründeten Start-ups über Kulturinstitutionen bis zu Global Players – hat die einstige Stadt der rauchenden Schlote zur UNESCO City of Media Arts gemacht. Diese kleinen wie großen ImpulsgeberInnen für Fortschritt sollen nun nach und nach auf einem interaktiven Stadtplan vereint und vor den Vorhang geholt werden – als Herzstück der Webpräsenz einer neuen Kampagne mit dem Titel „City of Innovation“.

Neben der Kartographierung von Innovationen made in Linz soll die Citymap auf der Website www.cityofinnovation.at auch einen Überblick über aktuelle Ansiedlungsangebote und kreative Communities geben. Das Ziel ist es, Vernetzung zu fördern, Räume für Kollaboration zu eröffnen und internationale Talente anzuziehen, die in Linz eine neue Heimat finden sowie Firmen und Familien gründen. 

Die Strada del Start-up der Tabakfabrik Linz. Bildcredit: Tabakfabrik Linz

Von der Stahl- zur Digitalstadt

„Mein Ziel ist es, Linz zur innovativsten Stadt Österreichs zu machen – als europäische Antwort auf die Gründerkultur im Silicon Valley. Wie kaum ein anderer Ballungsraum hat sich Linz im Lauf weniger Jahrzehnte transformiert und von der reinen Stahlstadt zur Digitalstadt entwickelt. Einen wesentlichen Anteil an der Innovationskraft von Linz tragen die zahlreichen frisch gegründeten Unternehmen aus dem technischen und industriellen Sektor – und täglich kommen zwei neue Betriebe dazu. Diese produktive Dynamik sichtbar zu machen ist Aufgabe der Website ‚City of Innovation‘“, sagt Bürgermeister Klaus Luger, Aufsichtsratsvorsitzender der Tabakfabrik Linz.

„Die Erfolgsfaktoren für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich sind die Förderung des wirtschaftlichen Wachstums und der Innovationskraft. Im Hinblick auf den existierenden Fachkräftemangel ist es wichtig, internationale Fachkräfte von der Attraktivität der oberösterreichischen Regionen zu überzeugen und geeignete Initiativen zu schaffen. Nur durch das Engagement kreativer Menschen werden wir auch in der Zukunft in der Lage sein, Innovationsprozesse anzustoßen“, sagt Tanja Spennlingwimmer, Leiterin des Investoren- und Standortmanagements bei Business Upper Austria.

„In der Klasse der Kreativen hat die Tabakfabrik Linz bereits internationale Strahlkraft entfacht. Um die zielgruppenorientierte Akquise im kreativwirtschaftlichen Bereich voranzutreiben, ist es unser Bestreben, am Image des Wirtschaftsstandorts Linz zu arbeiten, es zu fördern und dadurch internationale Kräfte anzuziehen. Im Linzer Kreativ-Hotspot Tabakfabrik sollen Ansiedlungsanfragen bestmöglich betreut und gegebenenfalls an städtische Schwesterorganisationen bzw. die Standortagentur Business Upper Austria verteilt werden“, sagt Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik Linz.

Mural „Overprotected“ von Aryz im Linzer Hafen. Bildcredit: Christian Boehm |

Zweitstärkste Kultur- und Kreativstadt Europas

1979, als der Computer für viele nur eine bessere Schreibmaschine war, wurde in Linz mit der Ars Electronica das erste Medienkunstfestival der Welt gegründet. Heute gilt Linz als zweitstärkste Kultur- und Kreativstadt Europas in ihrer Klasse.

Ob Erfinderquote, Patentanmeldungen oder Betriebsgründungen – Linz liegt im österreichweiten Vergleich in allen Bereichen im Spitzenfeld. Mit einer Patentquote von 16 Patenten je 100.000 EinwohnerInnen liegt Linz deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 11 Patenten. Ähnlich sieht es bei der Erfindungsquote aus, wo Linz auf 19 Erfindungen pro 100.000 Einwohner kommt, während der Österreichschnitt bei 16 liegt. Gleichzeitig verfügt Linz mit 210.000 Jobs über mehr Arbeitsplätze als EinwohnerInnen.

 

Der neue Eingang zum Bau 1 der Tabakfabrik Linz. Bildcredit: Kneidinger Photography |

„In Linz müsste man sein“

Zahlen, Daten und Fakten, die für sich sprechen und doch kaum im Bewusstsein der Bevölkerung verankert sind, werden auf der Website „City of Innovation“ präsentiert und für ein internationales Publikum aufbereitet.

In enger organisatorischer Abstimmung mit Business Upper Austria, der Standortagentur des Landes Oberösterreich, wird ein maßgeschneidertes Service speziell für die Kreativbranche geboten.

„City of Innovation“ versteht sich als digitale Leistungsschau der oberösterreichischen Landeshauptstadt und setzt wichtige Impulse für den Wirtschaftsstandort Linz im internationalen Wettbewerb der Second Cities.

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