Fabriksblick – NachbarInnen schauen auf die Tabakfabrik: Honeder Naturbackstube

Die Blogreihe der Tabakfabrik, in der die Nachbarinnen und Nachbarn zu Wort kommen und Lob, Kritik, Wünsche und Erwartungen aussprechen können, geht in die bereits dritte Runde. Episode 3 von „Fabriksblick – NachbarInnen schauen auf die Tabakfabrik“ wirft einen Blick hinter die Kulissen der  Honeder Naturbackstube in der Gruberstraße.

„Vor allem bei den großen Veranstaltungen in der Tabakfabrik – Messen, Märkte, Kongresse, Ausstellungen etc – bemerken wir eine viel höhere Kundenfrequenz. Unsere Produkte gehen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln! Da bräuchte ich schon ein, zwei Leute mehr beim Verkauf.“ Helga Honeder, die gemeinsam mit ihrem Mann die Honeder Naturbackstube bereits in vierter Generation führt,  weiß um die Anziehungskraft der Tabakfabrik, denn die Attraktivität des Architekturdenkmals spürt man auch nebenan in der Bäckerei: „Es ist eine Win-Win-Situation. Wir merken, dass viele Kundinnen und Kunden, die zu uns kommen, in einer Verbindung zur Tabakfabrik stehen. Sie sind auf dem Weg zu einer Veranstaltung oder einem Ausstellungsbesuch oder kommen von dort. Auch die vielen Menschen, die selbst in den vielen in der Tabakfabrik angesiedelten Unternehmen, Vereinen und Organisationen arbeiten, sind regelmäßige und gern gesehene Gäste in unserer Filiale.“

Helga Honeder kann nur Positives als Nachbarin der Tabakfabrik berichten.

Helga Honeder kann nur Positives als Nachbarin der Tabakfabrik berichten.

1992 haben Helga und Reinhard Honeder die Bäckerei von der 3. Generation der Honeders übernommen, damals noch mit 3 Mitarbeiten. Heute kann die Firma Honeder auf 150 MitarbeiterInnen in 15 Filialen und im Produktions- und Verwaltungssitz in Engerwitzdorf zählen. Das Mühlviertler Traditionsunternehmen aus Weitersfelden im Bezirk Freistadt feierte vor drei Jahren 120-jähriges Bestehen: „Wir sind sehr stolz auf unsere Mühlviertler Herkunft und auf unsere regionalen Produkte, bei denen wir auch viel Wert auf Bioqualität legen. Wir machen unseren Beruf mit viel Freude und so kann etwas auch in schwierigen Zeiten gelingen – das ist unser Erfolgsgeheimnis.“

Helga Honeder selbst ist gerne Gast in der Tabakfabrik: „Körperwelten, die Terrakotta Armee, die Porsche-Ausstellung, – die waren den Besuch wirklich wert.“ Doch nicht nur als Ausstellungsbesucherin, sondern auch als Läuferin hat sie die Tabakfabrik bereits erkundet: „Beim Tschickbuden-Run bin ich selbst mitgelaufen, das war eine wirklich tolle Veranstaltung – wie viele andere auch! Durch dieses Gebäude zu laufen war ein besonderes Erlebnis, die Architektur ist einfach ein Eye-Catcher“

Ein Wunsch für die Zukunft? „Dass es so weitergeht und die Tabakfabrik weiterhin so viele Menschen anzieht. Die positiven Effekte bemerken nicht nur wir in der Bäckerei – die sind im ganzen Viertel zu spüren.“

Reinhard & Helga Honeder vor ihrer Filiale in der Gruberstraße.

Reinhard & Helga Honeder vor ihrer Filiale in der Gruberstraße.

 

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