DAS GRAND OPENING DER STRADA DEL START-UP

Bildcredit: Thomsen Photography

Mit der Strada del Start-up entsteht in der Tabakfabrik Linz eine europaweit einzigartige, rund 230 Meter lange Produktionsstraße für Start-ups und InnovatorInnen. Kurz vor ihrer offiziellen Eröffnung am 20. November 2018 beherbergt die Strada del Start-up bereits zahlreiche BewohnerInnen. Von aktuell 57 fertiggestellten Büroeinheiten, die den Indoor-Straßenzug säumen und rund 300 Arbeitsplätze bieten, sind bereits rund 80 Prozent „bewohnt“, also vergeben. Gemeinsam mit der factory300 bildet die Strada del Start-up ein Innovations-Ökosystem auf fast 3000 Quadratmetern, das Zugang zu Räumen, Veranstaltungen, Netzwerk, Kapital und Talenten gewährt.

Dabei beinhaltet die Strada del Start-up alles, was eine richtige Straße auszeichnet – einen Park mit Hollywood-Schaukeln, einen Marktplatz, ein Grand Hotel, Nischen, Ecken, Laternen, Wäscheleinen, Straßenschilder und Graffiti-Kunst. Bespielt und betreut wird die neue Hauptstraße der Innovation von der Stadt Linz, dem Land Oberösterreich und privaten Initiativen – verantwortlich zeichnen die Tabakfabrik Linz, die factory300, die CREATIVE REGION Linz & Upper Austria sowie tech2b.

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„Linz soll die innovativste Stadt Österreichs werden – als europäische Antwort auf die Gründerkultur im Silicon Valley. Den Grundstein dafür legt eine florierende Start-up-Szene, deren Förderung mein zentrales Anliegen ist. Mit der Strada del Start-up schaffen wir in der Tabakfabrik Linz ein inspirierendes Ökosystem mit idealen Rahmenbedingungen für junge Unternehmen, das sich zu einer der besten Adressen für Gründerinnen und Gründer entwickeln soll. Gleichzeitig schlägt die Strada del Start-up auch eine wichtige Brücke zur klassischen Industrie, die nach kreativen Lösungen für die Herausforderungen des digitalen Wandels sucht“, sagt Bürgermeister Klaus Luger, Aufsichtsratsvorsitzender der Tabakfabrik Linz.

 „Auf internationaler Ebene gibt es mittlerweile zahlreiche Start-up-Hubs und Inkubatoren. Im Vergleich dazu ist die Strada del Start-up in der Tabakfabrik Linz räumlich und konzeptionell einzigartig. Als Teilabschnitt zwischen dem riesigen Makerspace GRAND GARAGE und dem Start-up-Campus factory300, der alles miteinander verbindet, eröffnet die Strada del Start-up Spielraum für spartenübergreifende Kollaboration und Innovation. Damit wird sie zur Straße des Erfolgs für Start-ups und Corporates“, sagt Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik Linz.

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„Wir haben vor eineinhalb Jahren mit der factory300 den Grundstein des Start-up-Spirits in der Tabakfabrik gelegt. Die über 550 Members und vielen starken Partner aus der Wirtschaft zeigen, welch großer Bedarf durch die digitale Transformation für solche Angebote besteht. Mit der Strada del Start-up erreichen wir gemeinsam mit der Tabakfabrik nun den nächsten Meilenstein. Hier finden Gründer, Start-ups, innovative Unternehmen und Investoren wirklich alles an einem Platz, eingebettet in den wahrscheinlich dynamischsten Ort, den es derzeit in Österreich gibt: die Tabakfabrik. Hier treffen Start-ups auf Netzwerk und Knowhow, Gründer auf Kapital und Supporter der öffentlichen Hand – kurz: das ist die Hauptstraße der digitalen Innovation“, sagt Bernhard Lehner, Co-Founder und CEO von startup300.

„Die Strada del Start-up mit ihrem modernen Konzept bietet eine große Chance, die regionale Start-up-Szene zu bündeln und schafft so einen zentralen Ort, wo sich Gründer als auch Stakeholder geballt austauschen können. tech2b, als zentraler Player in Oberösterreich, freut sich als aktiver Partner dabei zu sein. Die Strada del Start-up ist ein wichtiges Element um die Tabakfabrik bzw. die dort entstehende Grand Garage zu beleben und in ein innovatives Zentrum für Gründer zu verwandeln“, so Markus Manz, Geschäftsführer von tech2b.

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Die Taufe der Strada del Start-up am 20. November 2018

Im Rahmen eines Grand Openings wird die Strada del Start-up am Dienstag, 20. November 2018 ab ca. 17.00 Uhr feierlich eröffnet – und zwar mit einer traditionellen Straßentaufe durch den Linzer Bürgermeister Klaus Luger.

Das Eröffnungsprogramm des Straßenfests startet an diesem Tag bereits um 15.00 Uhr. Bei einem Bummel durch die neue Hauptstraße der Innovation warten ihre BewohnerInnen mit kreativen Attraktionen auf und präsentieren jüngste technische Errungenschaften.

Geboten wird ein facettenreiches Programm, von Virtual-Reality-Simulationen über 3D-Druck zum Ausprobieren bis zu Graffiti-Workshops. Und auch auf kulinarischer und musikalischer Ebene ist die Straße das zentrale Thema – geboten werden Street Food und Street Music.

Bildcredit: Thomsen Photography

Rundum-Service vom Mentor bis zum Meet-up

Vom Mentor über Pitching Days bis zum Meet-up mit InvestorInnen: Die MieterInnen der Strada del Start-up erhalten ein „Sorglos-Paket“ bei der Office-Infrastruktur und Zugang zu Services oder Netzwerken, die Innovation, kreatives Arbeiten und das „Outside the box“-Denken fordern und fördern. Ein vielfältiges Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten, Kontakten und Events soll die Gründerszene in Linz und Oberösterreich auf ein neues Niveau heben.

Straße in die digitale Zukunft

Die Strada del Start-up adressiert einerseits Start-ups aus dem Hard- und Softwarebereich und andererseits etablierte Unternehmen, die Kontakt zu innovativen GründerInnen suchen. Thematisch soll der Straßenzug in die digitale Zukunft führen und um Technologien wie Virtual Reality, Blockchain, Machine Learning oder künstliche Intelligenz kreisen. Speziell die konkrete Anwendung technischer Neuerungen im Industrieumfeld wird einen Schwerpunkt bilden. Ein weiterer Fokus liegt unter dem Titel „Work´n´Life“ auf neuen Arbeitswelten und Unternehmen, die sich mit lebenslangem Lernen, Organisationsstrukturen, Gender Gap oder Büroarchitektur befassen. Außerdem richtet sich das Augenmerk auf Social Entrepreneurship, also Geschäftsideen, die sich auf innovative Weise für soziale Belange einsetzen, etwa im Bereich Bildung, Umweltschutz, Armutsbekämpfung oder Menschenrechte.

Bildcredit: Thomsen Photography

Flexible Raum- und Rahmenbedingungen

Die Start-up-Szene wird von raschen Veränderungen geprägt, daher ist eine permanente Fluktuation unter den BewohnerInnen der Strada del Start-up Teil des Konzepts. Zugang zur Strada del Start-up und ihren Arbeitsräumen bekommt man auf Basis von Memberships, die gleichzeitig auch den Zutritt in die Start-up-Community der Tabakfabrik bedeuten.

Gestaffelte Tarifsysteme unterscheiden zwischen etablierten Firmen und Start-ups, um Freiraum für Experimente zu schaffen und die Inklusion finanziell noch schwächerer Unternehmen zu gewährleisten.

„Flex Seat“-Tarif:

100 €/Monat

  • Ideal für Freelancer, Remote Worker & Meetings mit Teammitglieder und Kunden
  • Flexibler Platz innerhalb der Strada del Startup oder der factory300
  • 24/7 Access
  • WLAN + Free Coffee & Snacks
  • Zutritt zu Workshops & Events der factory300

„Fixed Table“-Tarif:

300 €/Monat

  • Ideal für Start-ups, EPUs, Freelancer & Remote Worker
  • Fixer Tisch in einer privaten Büroeinheit
  • 24/7 Access
  • WLAN + Free Coffee & Snacks
  • Zutritt zu Workshops & Events der factory300
  • Anmeldung der Geschäftsadresse möglich

„Private Office”-Tarif:

600 €/Monat

  • Nur für Start-ups
  • Abschließbares, voll möbliertes Büro für 4 Personen
  • 24/7 Access
  • 4 Family Memberships inkl.
  • WLAN + Free Coffee & Snacks
  • Zutritt zu Workshops & Events der factory300
  • Anmeldung der Geschäftsadresse möglich

„Corporate Office“-Tarif:

2.400 €/Monat

  • Für etablierte Unternehmen
  • Abschließbares, voll möbliertes Büro für 4 Personen
  • 24/7 Access
  • 4 Family Memberships inkl.
  • WLAN + Free Coffee & Snacks
  • Zutritt zu Workshops & Events der factory300
  • Postannahme inkludiert

Trotz ihrer einheitlichen Infrastruktur können die einzelnen Büro- oder Werkstatteinheiten je nach Anforderungen der eingemieteten Start-ups individuell gestaltet und genutzt werden. Das Ergebnis ist ein bunter Straßenzug, der die dynamische Linzer Gründerszene widerspiegelt.

Bildcredit: Thomsen Photograpy

Die BewohnerInnen der Strada del Start-up

Mit einer von der Tabakfabrik und startup300 kuratierten Mischung aus industriellen Leitbetrieben, starken Wirtschaftsunternehmen und vielversprechenden Talenten der Gründerszene wird die Strada del Start-up zum Motor für Corporate Innovation und zur Straße des Erfolgs. Bei den etablierten Unternehmen, die sich bereits in der Strada del Start-up angesiedelt haben, handelt es sich um Pionierunternehmen – um First Mover, die das Potential des Projekts frühzeitig erkannt haben. Dadurch ist es auch möglich, aufstrebende Talente an den Standort Linz zu binden und Brain Drain zu verhindern.

Start-ups:

Blockpit:

Die Plattform von Blockpit bietet Steuerreports und Portfolio-Management für Kryptowährungen. Damit bildet Blockpit die Schnittstelle zwischen Wertpapierhändlern, Steuerberatungskanzleien und Institutionen wie Banken und Finanzämtern. Die Blockpit GmbH wurde im August 2017 von Florian Wimmer, Mathias Maier, Gerd Karlhuber, Patric Stadlbauer und Gert Weidinger gegründet. Nur wenige Monate später ging die Webplattform als Beta-Version online, Anfang 2019 wird die Vollversion verfügbar sein.

compunity:

compunity unterstützt Produktionsunternehmen beim Entwurf und Zusammenfügen von Komponenten zu komplexen Industrie 4.0-Systemen. Inspiriert vom Online-Dating fördert „Tindustry 4.0“ das Matchmaking zwischen cyber-physischen Komponenten – von der ersten Kontaktanbahnung über das nähere Kennenlernen und Festlegen der Spielregeln bis hin zur perfekten Partnerschaft in der Realität. So können Unternehmen echten Nutzen aus der Digitalisierung ziehen – ohne teure Berater und Beziehungsstress.

Carployee – carpooling for employees:

Carployee ist die Mitfahrbörse für MitarbeiterInnen von Großunternehmen und Businessparks für den täglichen Arbeitsweg! Carployee bietet eine maßgeschneiderte White-Label-Plattform (Web und Mobile App), die intelligent Fahrgemeinschaften für MitarbeiterInnen bildet. Dabei hilft Carployee, das Mobilitätsverhalten von PendlerInnen innovativ zu verändern und erzeugt eine Vielzahl an Benefits für Unternehmen und ihre Beschäftigten.

musicbooking.com:

Die perfekte Livemusik für Business-Events, Hochzeiten und sonstige Feste finden und buchen war bisher eine zeitraubende Herausforderung. musicbooking.com hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Suche und Buchung von Livemusik so einfach zu machen wie die Buchung eines Hotelzimmers. Einfach Suchparameter eingeben, durch Hörbeispiele und Videos schmökern und mit wenigen Klicks buchen.

solid.art:

Aus Dingen, die für gewöhnlich auf der Müllhalde landen – kaputten Betten, Kästen oder Waschmaschinen – entwirft solid.art hochwertige Designmöbel. solid.art verfolgt dabei zwei Ziele: Einerseits sollen die am stärksten von Armut bedrohten Gruppen – Langzeit-Arbeitslose über 50 und Jugendliche ohne Lehrstelle – in einen innovativen Produktionsbetrieb integriert werden. Andererseits soll durch die Wiederverwertung weggeworfener Materialien ein Umdenken in Bezug auf unsere Abfallwirtschaft evoziert werden.

Tributech Solutions:

Um aktuellen Herausforderungen der Zukunft, wie dem Internet der Dinge (IoT – Internet of Things), zu begegnen, entwickelt Tributech Solutions ein offenes und kostenlos nutzbares Framework für IoT-Projekte. Durch den innovativen Ansatz zum Austausch von Daten zwischen mehreren Stakeholdern wird die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit erleichtert. Die einfache Einbindung von unterschiedlichen Hard­ware-Protokollen bzw. Datenanalysemodellen in Nexus ermöglicht eine leichte und kostengünstige Anpassung an den jeweiligen Anwendungsfall.

triply:

triply ermöglicht VeranstalterInnen, sichere und umweltfreundliche An- und Abreise anzubieten sowie Bedarfsverkehr zu organisieren. Ihr Ziel ist es, die Zahl der Unfälle und alkoholisierten FahrerInnen zu reduzieren sowie die Mobilität im ländlichen Raum nachhaltig zu verbessern. Die Software von triply plant automatisch Haltestellen und gruppiert diese zu Routen, berechnet die Auslastung besagter Routen und vergibt anfallende Fahrten an lokale Busunternehmen.

twinster:

twinster nutzt 3D-Bodyscanner zur Körpervermessung und eine eigens entwickelte App (showmysize), bei der KundInnen ein sogenanntes Sizing-Profil anlegen und Kleidung direkt in der richtigen Größe bestellen können. Das Start-up arbeitet dafür mit namhaften Marken zusammen und reduziert durch die richtige Kleiderwahl der KundInnen deren Retouren und Drop-out-Raten sowie die damit verbundenen Kosten. Aus KundInnensicht erhöht das Sizing-Profil die Zufriedenheit beim Shopping, schafft Verständnis für bewusstes Einkaufen und reduziert Abfall.

Vresh:

Vresh ist ein nachhaltiges Modelabel, das ausschließlich bei Familienbetrieben in der EU produziert. Dieses Service bietet Vresh über die eigene Agentur „Das Merch.“ auch anderen Labels, Firmenkunden und Vereinen an. Das Ziel von Vresh ist es, eine Kreislaufwirtschaft aufzubauen, bei der die beste Qualität möglichst ressourcenschonend hergestellt wird. Da Vresh – anders als herkömmliche Werbemittelanbieter – das Produkt vollständig produzieren lässt, haben KundInnen fast unbegrenzte Designmöglichkeiten.

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Corporates:

FACC:

Flugzeugkomponentenhersteller mit Firmensitz in Ried im Innkreis

Fill:

International tätiges Sondermaschinen- und Anlagenbauunternehmen für verschiedene Industriebereiche in Gurten im Innviertel

IKT Linz:

Informations- und Kommunikationstechnologieunternehmen der Stadt Linz

KPMG:

Weltweites Netzwerk von Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen

Raiffeisen Landesbank Oberösterreich:

Im Jahr 1900 gegründetes Kreditinstitut mit Unternehmenssitz in Linz

STRABAG:

Europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen

think300:

Heimat von Start-up-Denken für Unternehmen, Türöffner und persönlicher Reiseleiter auf dem digitalen Transformationsspielplatz

Vivatis:

Strategische Führungsholding etablierter Markenartikelerzeuger und spezialisierter Produktions- und Dienstleistungsbetriebe

Wiener Städtische:

Größte Einzelgesellschaft des internationalen Versicherungskonzerns Vienna Insurance Group mit Sitz in Wien

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