Im Westen nur Neues – Der NeuBau 3

Bild: recfex digital media

Die Neugestaltung der Tabakfabrik Linz wird international als Erfolgsmodell für die Revitalisierung von Industriebrachen gehandelt. Nun steht das Architekturjuwel vor einem weiteren Meilenstein in der Entwicklung. Mit der Einleitung des Bauträgerwettbewerbs zum Projekt „NeuBau 3“ soll die Tabakfabrik Linz im Westen, am sichtbarsten Standort des Areals, eine aufsehenerregende neue Landmark erhalten. Ein architektonisches Wahrzeichen, das die gesamte Infrastruktur für die gegenwärtigen wie zukünftigen MieterInnen der Tabakfabrik gewährleistet und als Anziehungspunkt zwischen Zentrum und Hafenviertel wichtige Impulse für die Stadtentwicklung setzt.

Die Erkenntnisse einer umfassenden wissenschaftlichen Studie zur Nachnutzung des Industrieareals von der Johannes Kepler Universität Linz, grundlegende Prämissen des Revitalisierungskonzepts, Erfahrungen aus der Zwischennutzungsphase, Empfehlungen von renommierten ArchitektInnen und Urbanistik-ForscherInnen sowie die Ergebnisse des europaweit größten Ideenwettbewerbs Europan zur Tabakfabrik Linz bilden das Fundament der Gesamtkonzeption und sprechen einhellig für die Schaffung einer neuen Landmark im Westen.

26 der insgesamt 30 veröffentlichten Europan-Einreichungen – darunter alle drei Siegerprojekte – haben ihrer grundverschiedenen Gestaltungsansätze zum Trotz doch eines gemeinsam: Sie ersetzen den bestehenden, nicht denkmalgeschützten und stark sanierungsbedürftigen Bau 3 der Tabakfabrik aus einer ganzen Reihe von inhaltlichen wie ökonomischen Gründen durch ein neues, zeitgenössisches Gebäude, das in prominenter Lage, am Kreuzungspunkt der beiden Hauptverkehrsadern Gruberstraße/Untere Donaulände einerseits den Verkehrslärm abschirmt und andererseits den Haupteingang der Tabakfabrik markiert.

„Der Weitblick und Mut der Stadt Linz, die Tabakfabrik zu kaufen und selbst zu entwickeln – zugeschnitten auf die kreativen Milieus vor Ort –, haben sich gelohnt. Das Revitalisierungskonzept entfaltet mittlerweile europaweit Vorbildwirkung und war auch ein wichtiges Kriterium für die Auszeichnung mit dem begehrten Titel „UNESCO City of Media Arts“. Das Projekt NeuBau 3 bietet nun die einzigartige Chance, der Zukunftsfreude und Innovationskraft von Linz ein Denkmal zu setzen. Ein neues Wahrzeichen für die Wandlungsfähigkeit von Linz, das der visionären Architektur der Tabakfabrik ebenbürtig ist und der Pionierrolle der Stadt als Leuchtturm der kreativen Industrien internationale Sichtbarkeit verleiht. Eine Landmark, die das ehemals völlig von der Umgebung abgeschottete Industrieareal öffnet, zur Aufwertung des Hafenviertels beiträgt und die innere Transformation der Tabakfabrik nach außen trägt. Wir erwarten uns architektonische Glanzleistungen. Das Bieterverfahren wurde so gewählt, dass es von der Stadt Linz beendet werden kann, sollte die Qualität der eingereichten Projekte diesen Ansprüchen nicht gerecht werden“, sagt Bürgermeister Klaus Luger, Aufsichtsratsvorsitzender der Tabakfabrik Linz.

Im Rahmen des Bauträgerwettbewerbs erfolgt die Ermittlung des für die Stadt Linz attraktivsten Angebots nach dem Bestbieterprinzip – entscheidend sind also nicht nur der Kaufpreis, sondern auch das Nutzungskonzept sowie die städteplanerische und architektonische Qualität. Aus Sicht der Stadtentwicklung müssen die Neubaupläne in Harmonie mit der Widmung und der Struktur des Gesamtgeländes stehen und einen starken architektonischen Anreiz für den gesamten Stadtteil liefern. Zentrale Voraussetzungen sind dabei die Einbeziehung der neuen Straßenbahnlinie 4, die Anbindung an das denkmalgeschützte Ensemble der Tabakfabrik Linz und die Schaffung einladender Zugangsmöglichkeiten zum dahinterliegenden Areal, das der bestehende Bau 3 momentan/derzeit von der Außenwelt abriegelt.

„Mit der Tabakfabrik besitzt die Stadt Linz eine Kapitalanlage mit hohem Wertsteigerungspotential, die es im Sinne der BürgerInnen bestmöglich zu verwalten gilt. Die Einleitung des Bieterverfahrens zur Investorensuche für die Neugestaltung des Bau 3 stellt wichtige Weichen für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen öffentlicher und privater Finanzierung.  Mit der direkten Anbindung an das Straßenbahnnetz der künftigen Linie 4 und einer Tiefgarage ermöglicht der NeuBau 3 nicht nur eine zeitgemäße Erschließung der alten Industrieanlage, sondern verbessert auch die Infrastruktur des gesamten Stadtteils. Die Gegend rund um die Tabakfabrik entwickelt sich so rasch zum Trendviertel, dass es höchste Zeit ist, infrastrukturelle Angebote auszubauen, um beispielsweise die veritable Parkplatznot in den Griff zu bekommen“, sagt Stadtrat Markus Hein, Aufsichtsratsvorsitzender der Immobilien Linz GmbH.

Bildcredit: Archiv der Stadt Linz (1981)

Bildcredit: Archiv der Stadt Linz (1981)

Momentan befindet sich an dieser Stelle ein Anfang der 1980er Jahre unter großem Zeitdruck errichteter Beton-Fertigteilzubau von geringer architektonischer Qualität, der einst das Hochregallager, die Endverpackungshalle sowie die Verwaltung der Austria Tabak beherbergte und mit gutem Grund nicht unter Denkmalschutz steht. Im Vergleich zum historischen Gebäudebestand der Tabakfabrik Linz, mit dem Stardesigner Peter Behrens in den 1930er Jahren ein international beachtetes Meisterwerk der Klassischen Moderne schuf, markiert der Bau 3 genannte Zubau im Westen nicht nur eine auffällige Qualitätszäsur, sondern befindet sich auch in bautechnisch schlechter Verfassung. Im Gegensatz dazu steht der große Wert des Baugrunds, der angesichts seiner guten Lage als idealer Standort für das Kopfgebäude der Tabakfabrik gilt.

„Belmondo- statt Bilbao-Effekt lautet die Devise für dieses einzigartige Neubauprojekt. Entstehen soll ein Gebäude, das von der Gestaltung einer schöneren Welt durch technischen, sozialen oder wirtschaftlichen Fortschritt kündet. Wir suchen ArchitektInnen und InvestorInnen, deren Motto 007 und nicht 08/15 ist, die sich abseits des Üblichen und Verdächtigen bewegen, die Antworten auf der Höhe der Zeit bieten anstelle zeitloser Kompromisse. Wir brauchen offene Strukturen für eine offene Gesellschaft, Vorhaltigkeit statt Nachhaltigkeit, innovative Prototypen statt Katalog- oder Lagerware. Die Tabakfabrik Linz als Quellgebiet der Kreativität verlangt nach einer zeitgenössischen architektonischen Entsprechung für all jene Nutzungsformen, die in den denkmalgeschützten Bereichen nicht umsetzbar sind und doch den Ausschlag geben für eine erfolgreiche Entwicklung eines Areals, das in wenigen Jahren Arbeitsplatz von rund 2.000 Menschen sein wird“, sagt Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik Linz.

Die im NeuBau 3 vorgesehenen Flächen für Handel, Gastronomie, Dienstleistungsbetriebe wie Arztpraxen, Steuerberatungskanzleien, Bankfilialen oder Kinderbetreuungsstätten und eventuell ein Hotel benötigen moderne Ausstattungsstandards, die in den denkmalgeschützten Bestandsgebäuden gar nicht möglich sind bzw. zu hohe Umbaukosten verursachen würden. Gleichzeitig erfüllen diese Gebäudenutzungen keinen öffentlichen Zweck, sondern sollen die Service-Infrastruktur für das übrige Areal der Tabakfabrik sowie den gesamten umliegenden Stadtteil bereitstellen und können daher auch mit Hilfe privater Investoren in der gewünschten Weise umgesetzt werden.

 „Mit der Förderung der Wachstumsbranche Kreativwirtschaft und der Neugestaltung eines aufstrebenden Stadtteils setzt die Tabakfabrik wichtige Impulse für die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität von Linz. Nachdem die Erfüllung dieses öffentlichen Auftrags durch die bis dato geleistete Entwicklungsarbeit garantiert ist, geht es nun im Sinne einer weitsichtigen Investitionsplanung darum, private Geldgeber ins Boot zu holen. Weil die im NeuBau 3 vorgesehenen Nutzungen vorrangig kommerzieller Natur sind, muss dieses Projekt nicht von der öffentlichen Hand finanziert werden, sondern ist prädestiniert für private Finanzierung. Für die Beteiligung privater Investoren soll am Standort des Bau 3 eine Grundstücksteilung durchgeführt werden. Ein Baurecht für das so abgetrennte westliche Grundstück inklusive Tiefgarage soll über einen Bauträgerwettbewerb vergeben werden, in dem die Immobilien Linz GmbH & Co KG als Eigentümerin der Liegenschaft federführend ist. Dabei wird nicht in erster Linie der gebotene Preis für das Baurecht den Ausschlag geben, sondern die Qualität des vorgeschlagenen Projekts in architektonischer, städteplanerischer und wirtschaftlicher Hinsicht“, sagt Markus Eidenberger, kaufmännischer Direktor der Tabakfabrik Linz und Geschäftsführer der Immobilien Linz GmbH.

Bildcredit: recfex digital media

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Haltestelle Zukunft Tabakfabrik Linz

Das Fundament für den NeuBau 3 bildet im wahrsten Sinne des Wortes der Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Nachdem am Standort des bestehenden Bau 3 in Form einer unterirdischen Haltestelle der neuen Straßenbahnachse Linie 4 künftig ein zentraler Verkehrsknotenpunkt entsteht, der das Erscheinungsbild und die Rolle des geplanten Neubaus maßgeblich mitprägen wird, soll das Projekt NeuBau 3 die Synergieeffekte dieser baulichen Großmaßnahmen bestmöglich nutzen.

Wenn wir das Jahr 2022 schreiben, werden laut Prognosen von ExpertInnen der Linz AG jährlich potentiell rund 9 Millionen Fahrgäste an der neuen Haltestelle Tabakfabrik aussteigen. Von der unterirdischen Station aus sollten die BesucherInnen der Tabakfabrik direkt, via Rolltreppe oder Lift, in das Foyer des neuen Bau 3 gelangen und eine breitgefächerte Infrastruktur vorfinden, die den Zugang zum Areal möglichst einladend gestaltet, zum Verweilen animiert und umfassende Informationen zu den Produkten, Dienstleistungen oder Projekten der Tabakfabrik bietet.

Durch den direkten Straßenbahnanschluss wird der NeuBau 3 zum Dreh- und Angelpunkt für den Zutritt zum Areal, der gerade in den unteren Stockwerken über sämtliche Qualitäten eines öffentlichen Gebäudes verfügen muss und im wahrsten Sinne des Wortes Freiräume eröffnen sollte: als demokratischer Raum ohne Konsumzwang, mit großzügigen barrierefreien Durchgängen zum Innenhof und den restlichen Gebäudeteilen der Tabakfabrik.

Ein Neubau würde auch die einzigartige Chance bieten, mit der Errichtung einer Tiefgarage die Parkplatzprobleme des gesamten Stadtteils zu lösen. Schon jetzt, bei 374 in der Tabakfabrik Linz arbeitenden Personen, ist die Parkplatzsituation äußerst angespannt: Alle Stellplätze auf dem Grundstück der Tabakfabrik sind vermietet, die Kurzparkzonen rund um das Areal voll ausgelastet. Notgedrungen präsentiert sich der atmosphärische Innenhof der Tabakfabrik, der als öffentlicher Raum und Naherholungszone autofrei bleiben sollte, gegenwärtig zur Gänze als Parkplatz. Dabei ist die Verfügbarkeit von Mitarbeiter- oder Kundenparkplätzen vor Ort ein wertbestimmender Faktor und gerade für größere Unternehmen oder Shops ein ausschlaggebendes Kriterium für die Ansiedelung in der Tabakfabrik Linz. Gleichzeitig würde eine Tiefgarage das gesamte Viertel entlasten und sollte umweltfreundliche Mobilitätskonzepte, etwa in Form von E-Tankstellen oder Car-Sharing-Systemen, fördern. Die Anzahl der Stellplätze würde sich nach den Kapazitäten der Linie 4 richten und die Tiefgarage so gestaltet werden, dass der öffentliche Verkehr in jedem Fall das attraktivere Fortbewegungsmittel ist.

Auf den Spuren der Designgeschichte im Boutique-Hotel der Tabakfabrik Linz

Im Erdgeschoß könnten Flagshipstores und kleine Galerien mit großzügigen Schaufenstern Passanten anlocken und die am Areal produzierten Erzeugnisse präsentieren. Multifunktionale Ausstellungshallen würden den erfolgreichen Touring-Exhibition-Betrieb nahtlos weiterführen und in Gestalt von Hausmessen dem zeitgenössischen Konzept eines Brandlands[1] gerecht werden. Eine Melange aus Nahversorgungsläden und mit kleinen Gastgärten versehenen Cafés oder Restaurants sollte diverse Alltagsbedürfnisse abdecken und für Frequenz sorgen.

In den oberen Etagen des neuen Bau 3, der als Kopfgebäude der Tabakfabrik so noch stärkere Strahlkraft und Signalwirkung nach außen entwickelt, könnte ein der Klasse der Kreativen angepasstes, kostengünstiges Designhotel im Spannungsfeld von Vergangenheit und Gegenwart situiert werden. Originalaccessoires aus der Ära der Neuen Sachlichkeit könnten, kombiniert mit zeitgenössischen Stilelementen, in jedem Zimmer für individuellen Charme sorgen. Sie würden eine Zeitreise in die Designgeschichte auf den Spuren des Corporate-Design-Erfinders Peter Behrens erlauben und Linz um eine Touristenattraktion reicher machen.

Die Schaffung attraktiver und doch leistbarer Unterkünfte in unmittelbarer Nähe zu einem Architekturjuwel von Weltrang erhöht nicht nur die Magnetwirkung der Tabakfabrik, sondern setzt auch wichtige touristische Impulse für die gesamte Region. Mit der Errichtung eines erschwinglichen Designhotels könnte in Linz eine fremdenverkehrstechnische Lücke zwischen dem Hoch- und Niedrigpreissegment geschlossen werden. Denn trotz des weltweiten Booms trendiger Budgethotels weist Linz gerade in diesem Bereich einen Mangel auf.

Durch die Errichtung eines Hotels bzw. Boardinghauses wäre eine für die Revitalisierung der Tabakfabrik so wesentliche internationale Ausrichtung nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch möglich. Gleichzeitig würde das Areal somit auch während der Abend- und Nachtstunden belebt werden.

Bild: recfex digital media

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Der schönste Blick ist öffentliches Gut

Als zentrale Voraussetzung gilt im Zusammenhang mit der Tabakfabrik stets die Prämisse: „Der schönste Blick ist öffentliches Gut“. Deshalb sollte der oberste Stock des Neubaus einen „Rooftop“-Gastronomiebetrieb beherbergen, der breiten Bevölkerungsschichten eine Aussicht auf die Stadt eröffnet und das denkmalgeschützte Ensemble der Tabakfabrik in seiner Gesamtheit zur Geltung bringt. Aus demselben Grund bildet auch ein großzügiger öffentlicher Veranstaltungsraum ein Kernelement im Anforderungskatalog an den neuen Bau 3.

In Bezug auf die logistische Logik des Areals gilt es einen signifikanten Wesenszug der Tabakfabrik in der Neugestaltung des Bau 3 zu berücksichtigen, der einst das Rückenmark im Nervensystem der Industrieanlage gebildet hat und heute – ihrem Schöpfer zu Ehren – Behrens-Band genannt wird: Die zentrale innere Verbindungsstraße, die in Form eines Logistikrings alle kreisförmig um den Innenhof gruppierten Gebäude intern miteinander verknüpft und so einen kilometerlangen Rundgang durch das gesamte Architekturensemble ermöglicht, muss auch in Zukunft erhalten bleiben. Das verbindende Behrens-Band ist die architektonische Visualisierung des inhaltlichen Konzepts der Tabakfabrik Linz und somit prädestiniert für ein zugkräftiges Alleinstellungsmerkmal.

Ziel des Bauträgerwettbewerbs ist es, aus der Synthese von Peter Behrens‘ Architekturjuwel und dem Neubau 3 eine aufsehenerregende Landmark zu schaffen. Eine Landmark, die als Anziehungspunkt zwischen dem Zentrum von Linz und dem Industriegebiet des Hafens zu einem bedeutenden Scharnier für die erfolgreiche Erweiterung der Innenstadt in Richtung Osten werden könnte.

Bildcredit: [tp3] Architekten

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[1] Der Begriff Brandland bezeichnet örtlich gebundene Zentren, Ausstellungen und Themenparks, die eine Marke und ihre Produkte für Kunden direkt und häufig interaktiv erlebbar machen.

9 Kommentare

  1. Das ist ein perfekter Standort für eine neue Eishalle (Arena)

    Am derzeitigen Standort gibt es einfach nichts, das das Prädikat „professionell“ verdient hätte
    Das Dach ist undicht und SCHIMMELT vor sich hin, die Kabinen uralt und klein, die Sicht auf die Eisfläche sehr oft eingeschränkt (Balkone, Fernsehteams),
    die Halle ist zu klein (Die Black Wings können eine Halle mit zumindest 6500-7500 Leuten leicht füllen)
    Zu wenige sinnvoll angelegte Stehplätze (Fanclubs), zu wenige Sitzplätze (dafür viele mit Sichtbehinderung, zu wenige Rollstuhlplätze,
    es gibt keinen Platz für die TV-Stationen (weder parken, noch in der Halle), die
    bringen laufend noch mehr Sichtbehinderungen und in einer Notsituation würden diese ebenfalls im Weg stehen.
    Die Akustik ist absolut schlecht.
    Der Fanshop ist in einem Mini-Container untergebracht (10 Leute gleichzeitig und man kann sich nicht mehr bewegen)
    Bei Schlechtwetter stehen die Fans tatsächlich im Regen.
    Die Infrastruktur ist einfach komplett veraltet, die Halle ein Stückwerk das seinesgleichen sucht.
    Ein Profibetrieb mit Spielen ist während des Eiszaubers (da hätte man letztes Jahr mit Sicherheit auch international etwas machen können) nicht möglich, auch das ist ein absolutes NoGo.
    Es gibt auch nicht ausreichend Busparkplätze
    Kein Fanlokal das vor den Spielen oder bei Live-Übertragungen öffnen könnte

    Mit einer neuen Arena würde man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen:
    – Wir wären auch international (Bewerbungen für WM, internationale Turniere wie die Euro Icehockey Challenge,…)
    wieder im Geschäft.
    – mehr Eiszeit für den Nachwuchs, somit bessere Trainingsbedingungen und folglich höhere Chancen eine gute Ausbildung für die jungen Österreicher
    zu ermöglichen.
    – einen tollen Hallenkomplex mit direkter Verbindung zu Trainingshalle (heutige Keine Sorgen Arena) und zur Donaupark-Eishalle
    – das Parkplatzproblem könnte endlich gelöst werden, es ist nicht zumutbar welchen Weg viele noch zu Fuß auf sich nehmen müssen um von ihrem Parkplatz zur Halle zu gelangen.

    In der Sportstadt-Linz wird seit vielen Jahren ignoriert was klar vor Augen liegt.
    Das sportliche Zugpferd sind seit vielen, vielen Jahren die BlackWings,
    der Lask ist sowieso schon weg, Blau-Weiß überlegt ähnliche Schritte,
    will man in Linz jetzt auch noch DAS Aushängeschild im Profisport verjagen?

    Was es auch zu beachten gilt:
    Keine Ausschreitungen, kein Polizei-Großaufgebot erforderlich.

    Man hat in den letzten Jahren sehr viel in Kultur investiert, notwendig war das natürlich aber
    wie wurde das angenommen, kommen deswegen rund 300tsd Zuseher mehr nach Linz?
    Alleine die Black Wings bewegen derartige Fanmassen.

    Es ist nun an der Zeit auch wieder in den Profisport zu investieren, ansonsten wird der Name
    „Sportstadt-Linz“ wohl nur mehr an längst vergangene Zeiten erinnern, eine Zeit in der ein Gleichgewicht zwischen Kultur und Sport bestanden hatte und der Profisport nicht als ungeliebtes Stiefkind behandelt wurde, wenn es nicht längst so weit ist.
    Quo vadis, Sportstadt Linz?

    Also: NEUE EISHALLE JETZT!!!

  2. Wir wollen alle eine neue eishalle und ich glaube da spreche ich I’m namen aller eishockey begeisterten keine sorgen eisarena Geher

  3. Herrn Adrian Lukas ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen, außer eventuell dass man in einer neuen Eishalle (Arena) auch andere Bewerbe wie Eiskunstlauf oä , aber auch Kulturveranstaltungen wie Eiszirkus, Musicals (wie es zwar auch jetzt in der alten KSA veranstaltet wird aber dann in einem viel professionellerem Rahmen möglich wäre, wenn bei der Planung auch auf solche Veranstaltungen Rücksicht genommen wird) austragen könnte.
    Somit würde auch die Kultur nicht zu kurz kommen.

    Also #NEUEEISHALLEJETZT!#

  4. Für die Sportstadt Linz , den Black Wings und uns Fans wäre mit einer neuen Eishalle sehr geholfen. Endlich eine moderne Arena mit all drum und dran.

  5. Gibt es eigentlich irgendeinen anderen Klub in Mitteleuropa, der so oft eine Auslastung jenseits der 100% hat wie die Black Wings???
    Bin eindeutig für die Eishalle, hat sich der Klub und die Fans wahrlich verdient!

  6. Im Gegensatz zu den verschiedenen Sportstätten der Stadt Linz ist die Tabakfabrik ein Areal, das der Kreativwirtschaft gewidmet ist. Die ehemalige Industrieanlage wurde von der Stadt Linz erworben, um diese Wachstumsbranche und damit den Wirtschaftsstandort Linz zu fördern. Die international als Best Practice Beispiel gehandelte Neugestaltung der Tabakfabrik als Kreativquartier war nicht zuletzt auch ausschlaggebend für die Auszeichnung von Linz mit dem begehrten Titel „UNESCO City of Media Arts“ und der Aufnahme in den Kreis des „Creative Cities Network“. Daher ist die Tabakfabrik Linz leider die falsche Adresse für Ihr Anliegen. Bitte wenden Sie sich an jene Häuser der Stadt Linz, die dem Sport gewidmet sind. Herzlichen Dank.

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