Konzert „Sinnlichkeit und Aufbegehren“

19:00 / Brandland
Foto: Florian Voggeneder

Martin Sieghart kommentiert und dirigiert

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 „Eroica“
Karl Amadeus Hartmann: Concerto funèbre
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4
 
Israel Chamber Orchestra
Violine: Thomas Amadeus Irnberger
 
Eine Veranstaltung von EntArteOpera in Kooperation mit dem Internationalen Brucknerfest Linz 2014.
 

Vor mehreren Jahren habe ich auf meiner Homepage geschrieben, dass Beethoven für mich der bedeutendste Symphoniker wäre. Daran hat sich nichts geändert.

Nur die Beschäftigung mit seiner unvergleichlichen Persönlichkeit, das Erkennen, wie sehr man Ihm unrecht tut, wenn man ihn auf den ewig vom Schicksal bestraften Meister beschränkt, diese Beschäftigung hat mir geholfen, seinen Humor, seine Sinnlichkeit, die Erotik in seiner Musik zu erkennen. Und so ist es nahe gelegen, einmal den Versuch zu unternehmen, zwei seiner Werke dem Publikum erst am Klavier und im Gespräch sehr persönlich zu erläutern, ehe man sie gemeinsam mit dem Orchester spielt. Und das wird sehr unwissenschaftlich ausfallen, und wer immer anderer Meinung ist, möge das nach dem Konzert bitte ohne zeitliche oder kritikschonende Beschränkung tun. Ich stehe bis spät in die Nacht zum Diskurs bereit. Um diese sinnlichen Eindrücke zu vertiefen, habe ich gemeinsam mit Freunden der Innviertler Vinologenvereinigung in langen Sitzungen versucht, die geeigneten Weine zu beiden Symphonien auszusuchen. Und so verschieden die beiden Werke sind, so sind auch die Weine ausgefallen. Zum großartigen Concerto Funèbre von K.A. Hartmann werde ich gemeinsam mit dem Solisten Thomas Albertus Irnberger eine Einführung halten.

Der „Sinnlichkeit“ aller drei Kompositionen stelle ich das „Aufbegehren“ Hartmanns und Beethovens in dessen „Eroica“ gegenüber. Reservieren Sie bitte einen langen Abend für dieses Konzert und begleiten Sie uns durch die herrliche Welt dieser Musik.

Martin Sieghart

 

Einheitspreis: 35,- Euro, Jugendkarte: 18,- Euro. Freie Platzwahl.

Karten erhalten sie nicht in der Tabakfabrik, sondern über das Brucknerhaus Servicecenter.

 

 

 

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