Historische Weichenstellung für zukünftige städtebauliche Entwicklung des Gesamtareals

Aufsichtsratmitglieder, Manfred Eder, Bürgermeister Klaus Luger, Gabriele Kotsis, Michael Rosenmayr, Eva Schobesberger, Klaus Prünster, Anita Neubauer

Die heutige Aufsichtsratssitzung der Tabakfabrik Linz hatte wesentliche Beschlüsse auf der Tagesordnung. Unter der Leitung des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Bürgermeister Klaus Luger wurde zum einen die Gründung einer Tabakfabrik Finanzierungsgesellschaft als Tochter der TFL GmbH beschlossen. Des Weiteren wurde der Beschluss zur Einleitung eines Bieterverfahrens zur Investorensuche für das Projekt „NeuBau 3“ gefällt. Darüber hinaus, gab es bei der heutigen Sitzung Einstimmigkeit über die Entfernung der nicht denkmalgeschützten Zwischenmagazine im Osten des Areals.

Bürgermeister Klaus Luger sieht in den heutigen Entscheidungen wesentliche Weichenstellungen für die Zukunft der Tabakfabrik. „Der Aufsichtsrat setzte heute wichtige Schritte für die städtebauliche Entwicklung des Areals. Die Einleitung des Bieterverfahrens für einen Neubau des Bau 3 bietet für die Stadt Linz die Chance, besondere architektonische Akzente zu setzen“, betont Bürgermeister Luger.

Foto: Volker Weihbold

Foto: Volker Weihbold

Der Aufsichtsrat hat heute die Geschäftsführung beauftragt, eine „Tabakfabrik Finanzierungs GmbH“ zu gründen. Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist ausschließlich die Aufnahme von Finanzmitteln am Kapitalmarkt zur Finanzierung von Sanierungstätigkeiten sowie Zu- und Umbauten und der entsprechenden Betriebs- und Geschäfts-Ausstattungen von Liegenschaften am Gelände der Tabakfabrik.

Bild: recfex digital media

Bild: recfex digital media

Die Einleitung des Bieterverfahrens für den „NeuBau 3“ macht die Teilung des Gesamtareals Tabakfabrik notwendig. Das Gesamtgrundstück wird so geteilt, dass das nicht denkmalgeschützte Gebäude (Bau 3) an der westlichen Seite ein eigenständiges Grundstück wird. Darüber hinaus werden für eine unterirdische Haltestelle und Trassenführung der neuen Straßenbahnlinie 4 notwendigen Servitute einräumt. Gemeinsam mit erfahrenen externen ExpertInnen wird anschließend ein Bauträgerwettbewerb ausgearbeitet sowie ausgelobt. Ziel ist es, das aus wirtschaftlicher, städteplanerischer sowie städtebaulicher Hinsicht beste Angebot bestehend aus einem Preisangebot für Baurechte auf dem abgetrennten Grundstück sowie eine Tiefgarage und einem Projektvorschlag für dessen Bebauung zu ermitteln.

Aufsichtsratmitglieder, Manfred Eder, Bürgermeister Klaus Luger, Gabriele Kotsis, Michael Rosenmayr, Eva Schobesberger, Klaus Prünster, Anita Neubauer

Aufsichtsratmitglieder: Manfred Eder, Bürgermeister Klaus Luger, Gabriele Kotsis, Michael Rosenmayr, Eva Schobesberger, Klaus Prünster, Anita Neubauer

Als weiterer Punkt stand die Entfernung der nicht denkmalgeschützten Zwischenmagazine auf der Tagesordnung. Einstimmig wurde die Durchörterung zur ehemaligen Fleischmarkthalle und den östlich angrenzenden Ausläufern des Hafenviertels beschlossen. Dieser Abbruch ermöglicht eine Öffnung des Areals in alle Himmelsrichtungen. Das Projekt wird auch von der Familie Laska unterstützt, die im Besitz des Nachbargebäudes sind.

„Der Erfolg der Tabakfabrik Linz hängt im Wesentlichen davon ab, wie sehr sich dieses Areal zu einem kreativen Milieu mit hohem Innovationspotenzial entwickelt. Diese Weiterentwicklung ist durch einen Neubau des Bau 3 sowie der Öffnung des Grundstücks im Osten gegeben“, so Bürgermeister Luger. „Wesentlich erscheint mir auch, dass wir verstärktes Augenmerk auf die zukünftige Besiedlung der Fabrik legen. Zukünftige MieterInnen sollen das kreative Milieu stärken und Impulsgeber für die Stadtentwicklung sein.“

Die Direktion der Tabakfabrik bedankt sich ausdrücklich für die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat.

7 Kommentare

  1. Das ist ein perfekter Standort für eine neue Eishalle (Arena)

    Am derzeitigen Standort gibt es einfach nichts, das das Prädikat „professionell“ verdient hätte
    Das Dach ist undicht und SCHIMMELT vor sich hin, die Kabinen uralt und klein, die Sicht auf die Eisfläche sehr oft eingeschränkt (Balkone, Fernsehteams),
    die Halle ist zu klein (Die Black Wings können eine Halle mit zumindest 6500-7500 Leuten leicht füllen)
    Zu wenige sinnvoll angelegte Stehplätze (Fanclubs), zu wenige Sitzplätze (dafür viele mit Sichtbehinderung, zu wenige Rollstuhlplätze,
    es gibt keinen Platz für die TV-Stationen (weder parken, noch in der Halle), die
    bringen laufend noch mehr Sichtbehinderungen und in einer Notsituation würden diese ebenfalls im Weg stehen.
    Die Akustik ist absolut schlecht.
    Der Fanshop ist in einem Mini-Container untergebracht (10 Leute gleichzeitig und man kann sich nicht mehr bewegen)
    Bei Schlechtwetter stehen die Fans tatsächlich im Regen.
    Die Infrastruktur ist einfach komplett veraltet, die Halle ein Stückwerk das seinesgleichen sucht.
    Ein Profibetrieb mit Spielen ist während des Eiszaubers (da hätte man letztes Jahr mit Sicherheit auch international etwas machen können) nicht möglich, auch das ist ein absolutes NoGo.
    Es gibt auch nicht ausreichend Busparkplätze
    Kein Fanlokal das vor den Spielen oder bei Live-Übertragungen öffnen könnte

    Mit einer neuen Arena würde man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen:
    – Wir wären auch international (Bewerbungen für WM, internationale Turniere wie die Euro Icehockey Challenge,…)
    wieder im Geschäft.
    – mehr Eiszeit für den Nachwuchs, somit bessere Trainingsbedingungen und folglich höhere Chancen eine gute Ausbildung für die jungen Österreicher
    zu ermöglichen.
    – einen tollen Hallenkomplex mit direkter Verbindung zu Trainingshalle (heutige Keine Sorgen Arena) und zur Donaupark-Eishalle
    – das Parkplatzproblem könnte endlich gelöst werden, es ist nicht zumutbar welchen Weg viele noch zu Fuß auf sich nehmen müssen um von ihrem Parkplatz zur Halle zu gelangen.

    In der Sportstadt-Linz wird seit vielen Jahren ignoriert was klar vor Augen liegt.
    Das sportliche Zugpferd sind seit vielen, vielen Jahren die BlackWings,
    der Lask ist sowieso schon weg, Blau-Weiß überlegt ähnliche Schritte,
    will man in Linz jetzt auch noch DAS Aushängeschild im Profisport verjagen?

    Was es auch zu beachten gilt:
    Keine Ausschreitungen, kein Polizei-Großaufgebot erforderlich.

    Man hat in den letzten Jahren sehr viel in Kultur investiert, notwendig war das natürlich aber
    wie wurde das angenommen, kommen deswegen rund 300tsd Zuseher mehr nach Linz?
    Alleine die Black Wings bewegen derartige Fanmassen.

    Es ist nun an der Zeit auch wieder in den Profisport zu investieren, ansonsten wird der Name
    „Sportstadt-Linz“ wohl nur mehr an längst vergangene Zeiten erinnern, eine Zeit in der ein Gleichgewicht zwischen Kultur und Sport bestanden hatte und der Profisport nicht als ungeliebtes Stiefkind behandelt wurde, wenn es nicht längst so weit ist.
    Quo vadis, Sportstadt Linz?

    Also: NEUE EISHALLE JETZT!!!

  2. Herrn Adrian Lukas ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen, außer eventuell dass man in einer neuen Eishalle (Arena) auch andere Bewerbe wie Eiskunstlauf oä , aber auch Kulturveranstaltungen wie Eiszirkus, Musicals (wie es zwar auch jetzt in der alten KSA veranstaltet wird aber dann in einem viel professionellerem Rahmen möglich wäre, wenn bei der Planung auch auf solche Veranstaltungen Rücksicht genommen wird) austragen könnte.
    Somit würde auch die Kultur nicht zu kurz kommen.

    Also #NEUEEISHALLEJETZT!#

  3. Ich kann mich nur anschließen.
    Linz braucht eine neue Eisarena und die Black Wings haben es auch verdient!
    Die Ideen von Hr. Lukas klingen schon sehr gut.

  4. Gibt es eigentlich irgendeinen anderen Klub in Mitteleuropa, der so oft eine Auslastung jenseits der 100% hat wie die Black Wings???
    Bin eindeutig für die Eishalle, hat sich der Klub und die Fans wahrlich verdient!

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