Günther Gelbmann: unkown dancer

13:00 / Brandland / Dock

Ausstellungszeitraum: 2. bis 10. Juni, 13 bis 18 Uhr, Eintritt frei

Vernissage: 1. Juni, 16 Uhr

Günther Gelbmann vor der Skulptur „Gebückt“. Foto: Tabakfabrik Linz

 

unknown dancer

Fünf der im Dock der Tabaklfabrik Linz gezeigten Skulpturen standen von März bis Mitte April in einem Skulpturenpark in der Schweiz. Alle anderen Arbeiten werden in dieser Ausstellung erstmals gezeigt.

Die Werke stehen für die interdisziplinären Projekte, mit denen Gelbmann die Berührung verschiedener Kunstsparten/Künstler durch gemeinsames Auftreten sichtbar macht. Dem Betrachter eröffnet sich dadurch ein neuer, intensiver Zugang zu seinen Werken.

 

Sehen mit anderen Augen

Günther Gelbmann wurde in Linz geboren, er stammt aus einer siebenköpfigen Familie. Wie‘s Leben so spielt, erfüllte sich deshalb der Wunsch, Malerei zu studieren, nur in Etappen. Sein künstlerisches Schaffen wurde schon früh durch Begegnungen mit den Künstlern Helmuth Gsöllpointner und Umfeld – während seiner Lehre konnte Gelbmann an dessen Skulpturen und anderen Werken arbeiten –, später von Erwin Reiter sowie Georg Eisler beeinflusst.

  • Ausbildung Uni für Gestaltung in Linz
    und Akademie der bildenden Künste in Wien
    (Abschluss oder Diplom waren nicht möglich)
  • Mitglied der IG Bildende Kunst

 

Seit 2003 arbeitet Gelbmann, nach der Übersiedlung des zu klein gewordenen Linzer Ateliers, im Römerland Carnuntum.

 

Künstlerisches Schaffen

„Dynamik, Energie und Flüchtigkeit sind anhand von Ballettstücken und Livemusik in den Fokus meines Schaffens gerückt. Die starke Verbindung der Werke zu diesen Künsten findet sich auf allen Ebenen wieder. Somit lassen sich meine Arbeiten als Symbiose zwischen Musik, Bewegung und Bildender Kunst verstehen.“

Den komplexen Abläufen im Ballett und seiner Musik begegnet Gelbmann mit unterschiedlichen Mitteln/Techniken. Neben Malerei und Bildhauerei sind Werke aus Grafik und Druckgrafik, Fotografie sowie Möbel und Schmuck immer wieder Auseinandersetzungen seiner Arbeit. Auch das Atelier-, Werkstatt-, Archiv- und Ausstellungsgebäude wurde nach Gelbmanns Entwürfen und Plänen, zum Großteil durch Eigenleistung, errichtet.

Gelbmann arbeitet intensiv mit zeitgenössischem Tanz/Ballett zusammen. Er konnte die „entwickelte Sprache des Balletts“ unmittelbar, vom ersten Schritt der Choreografien bis zur Premiere studieren. Das waren sechs Saisonen, fast täglich, am Linzer Landestheater mit Ballettdirektor Robert Poole, einem Forsythe-Schüler, und seinen Company-Mitgliedern aus der ganzen Welt.  Ausstellung und Premiere 2002 am Linzer Landestheater. Ebenso kooperierte Gelbmann eng mit den Musikern, die häufig live die Choreografien der Stücke in eine besondere Bühnensprache übertragen. Dazu gab und gibt es immer wieder gemeinsame Auftritte, die zum Teil Ausstellungen in Kammerkonzert-Qualität sind. So treten etwa Künstler aus dem zeitgenössischen Ballett, aber auch namhafte Musiker der Wiener Philharmoniker, Wiener Symphoniker, des RSO, Tonkünstler u.a. auf.

  • Vielfältige Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland
  • Kunstmessen u.a. in Innsbruck und Berlin
  • Werke im öffentlichen und Privatbesitz

 

Ausstellungszeitraum: 2. bis 10. Juni 2018, 13 bis 18 Uhr, Eintritt frei

Vernissage: 1. Juni, 16 Uhr

 

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