Zwei Tage voller Inspiration, Networking und Zukunftsimpulse
17. September 2026
Die Tabakfabrik Linz und ihre länderübergreifende Allianz aus elf weiteren Innovations-Ökosystemen trafen sich am 10. und 11. September 2026 erstmals in Linz.
Als Satellite Event des Ars Electronica Festivals lud die Tabakfabrik Linz zu zwei Tagen voller Impulse, Gespräche und Netzwerken ein.
Das Event bot eine einzigartige Mischung aus Führungen, Diskussionen, dem Besuch des Ars Electronica Festivals und Networking. Stattdessen stand der authentische Austausch im Vordergrund: Menschen, die die Zukunft gestalten wollen, kamen zusammen, um voneinander zu lernen, sich zu vernetzen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.
Ein Ort im Wandel: Die Tabakfabrik Linz als Innovations-Hub
Der erste Tag begann mit einer exklusiven Führung durch die Tabakfabrik Linz, einem Ort, der wie kein anderer für Transformation, Kreativität und Innovation steht. Die Teilnehmer:innen waren sichtlich vom Konzept und der Transformation der Tabakfabrik beeindruckt. Besonders unsere Community und der Besuch bei einigen Unternehmen hat sie begeistert.
Sie waren insbesondere daran interessiert, wie vielfältig die Projekte und Initiativen sind, die in der Tabakfabrik entstehen. Ob im Startup-Zentrum factory300, im Makerspace GRAND GARAGE oder im Künstlerhaus FALK – überall wird deutlich, wie aus einem ehemaligen Industrieareal ein lebendiges Ökosystem entstanden ist. Ein Ort, an dem Kollaboration, Experimentierfreude und unternehmerischer Spirit großgeschrieben werden.
Linz als Vorreiterin: Innovation, Beteiligung und nachhaltige Stadtentwicklung
Nach der Führung stellten Thomas Gegenhuber, Linzer Stadtrat für Wirtschaft und Innovation sowie Ana Zuljevic und Franz Winkler der Abteilung Wirtschaft und Innovation vor, wie die Stadt Linz ihre Strategien für digitale Transformation und nachhaltige Entwicklung umsetzt. Dabei wurde deutlich: Linz setzt auf Partizipation, Technologie und kreative Lösungen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.
Ein weiteres Highlight war die Vorstellung von FAB CITY durch Lars Petrova-Taylor. Die globale Bewegung setzt sich dafür ein, Städte in zentrale Knotenpunkte für kreative und resiliente Produktion zu verwandeln. Linz ist eine von weltweit über 40 Städten, die sich dieser Vision verschrieben haben – und die Tabakfabrik Linz spielt dabei eine zentrale Rolle als Ort für Makerspaces, Startups und kreative Communities.
Nach einer Stärkung in den sechs Gastronomiebetrieben am Areal der Tabakfabrik führte ein kurzer Spaziergang die Gruppe zum Hauptplatz von Linz, wo zwei zentrale Einrichtungen der Stadt vorgestellt wurden:
- Der Innovationshauptplatz, das Beteiligungsbüro der Stadt Linz, das Bürger:innen aktiv in die Gestaltung ihrer Stadt einbindet.
- Das Digital City Studio, eine Kooperation der Stadt Linz mit der IT:U (Austria’s interdisziplinärer Transformationsuniversität), das digitale Lösungen für urbane Herausforderungen entwickelt.
Hier wurde deutlich: Innovation entsteht nicht im Elfenbeinturm, sondern im Dialog mit den Menschen, die in der Stadt leben und arbeiten.
Kunst trifft Wissenschaft: Die Ars Electronica Exhibition am JKU MED CAMPUS
Der erste Tag endete mit einem Highlight des Ars Electronica Festivals: einem Besuch der ArtXScience-Ausstellung am Medizinischen Campus der Johannes Kepler Universität (JKU). Die Teilnehmer:innen erkundeten:
- Forschungsprojekte des LIT (Linz Institute of Technology), die zeigen, wie Technologie und Wissenschaft zusammenwirken.
- CREATE YOUR WORLD, einen Bereich, in dem die innovativen Ideen von Kindern und Jugendlichen auf fortgeschrittene Kunst- und Wissenschaftsprojekte von Studierenden des Ars Electronica Campus Program treffen.
Die Ausstellung „Creativity Matters“, die eindrucksvoll belegt, wie Kreativität und Technologie gemeinsam die Zukunft gestalten.
KI, Gesellschaft und die Zukunft der Innovation
Der zweite Tag startete im Ars Electronica Center, dem Museum der Zukunft, das seit Jahrzehnten die Schnittstellen von Kunst, Technologie und Gesellschaft erkundet. Hier drehte sich alles um die Frage: Wie kann Innovation in Zeiten von KI und Robotik gelingen – und welchen gesellschaftlichen Impact hat sie?
Die 33. ERFA Horizon Europe Funding Talks, eingebettet in das „Future Humanity Project“ des Ars Electronica Futurelab, brachte Expert:innen aus europäischen Förderprogrammen zusammen, um zu diskutieren, wie interdisziplinäre Kollaborationen Innovationen vorantreiben können.
Den Abschlusspunkt bildete die Guided Tour durch die Ausstellung „HELLO WORLDS!“, eine Kooperation von Toyota Motor Corporation und Ars Electronica Futurelab. Die Ausstellung präsentiert, wie Technologie, Storytelling und Kreativität zusammenwirken, um neue Perspektiven auf die Zukunft zu eröffnen.
Die Tabakfabrik Linz und das Ars Electronica Festival zeigten, dass Linz ein Ort ist, an dem Zukunft gedacht und gemacht wird. Das Satellite Event war ein wichtiger Baustein in diesem Prozess – und wir sind sicher: Dies war nicht das letzte Mal!
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