Kunst als Erlebnis: Van Gogh in der Tabakfabrik

Mit „Van Gogh – The Immersive Experience“ kommt ein völlig neu konzipiertes Multimedia-Spektakel ab 2. Dezember in die Tabakfabrik. Die Ausstellung präsentiert auf noch nie zuvor gesehene Art und Weise die weltberühmten Kunstwerke des niederländischen Malers Vincent van Gogh (1853 -1890). Im beeindruckenden Quadrom der Tabakfabrik werden die Gemälde des Künstlers mit Hilfe von aufwendigen Lichtinstallationen und Projektionen mehrfach vergrößert an den Wänden zum Leben erweckt. Tickets für das interaktive Kunsterlebnis, das nach Paris und Brüssel nun mit der Tabakfabrik Linz erstmals im deutschsprachigen Raum zu erleben ist, gibt es ab 9. Oktober unter www.van-gogh-experience.com

„Es ist ein Zeichen von Engagement, Wagemut und großartiger Kollaboration, dass wir gemeinsam mit COFO Entertainment diese großartige Ausstellung in diesen doch düsteren Zeiten in die Tabakfabrik bringen und den Menschen vor dem geplanten Abbruch des nicht denkmalgeschützten Bau 3 noch etwas so Besonderes bieten können“, freut sich Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden in der Tabakfabrik.

Wegweisende Kunst trifft modernste Technik

Die multimediale Lichtinstallation bringt die geballte Farbenpracht von Van Goghs Werken zur Geltung und macht Kunst für den Betrachter in einer immersiven Erfahrung greifbarer als je zuvor. In der einmaligen Inszenierung taucht der/die BesucherIn in die Werke Van Goghs ein und erlebt die virtuelle Illusion als Realität. Die Gemälde werden mit Hilfe von übergroßen Projektionen und Videoanimationen in Kombination mit gefühlvollen Melodien spürbar zum Leben erweckt. So bleibt den BesucherInnen kein Detail der berühmten Kunstwerke verborgen. Van Goghs Werke wie die weltberühmten „Sonnenblumen“, „Das Nachtcafé“, die „Sternennacht“, „Die Kartoffelesser“ oder das „Schlafzimmer in Arles“ werden aus einer ganz neuen Perspektive erlebbar. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, er wird Teil der Szenerie, versinkt in Licht und Ton, die Kunstwerke interagieren mit ihm. Die einzigartige Symbiose aus visionärer Kunst und modernster Technik tragen Van Goghs Genialität in ein neues Zeitalter und machen sie unvergessen.

Die Werke des niederländischen Malers werden in der Tabakfabrik im wahrsten Sinne des Wortes zu erleben sein.

Bei „Van Gogh – The Immersive Experience“ erfährt man Hochspannendes über die Hintergründe und Entstehungsgeschichten der mitunter berühmtesten Kunstwerke der Welt. Die Ausstellung zeigt nicht nur über 500 Arbeiten Van Goghs, sie erklärt auch das Leben des 1853 geborenen Künstlers. So ist seine Zeit im Kloster und der Aufenthalt in Arles ebenso Bestandteil der virtuellen Entdeckungstour wie die geheimnisvollen Briefe, die er an seinen Bruder schrieb. Eine 360-Grad-Multimedia-Zeitreise durch die Geschichte eines der größten Genies des vergangenen Jahrhunderts!

Die Technologie für dieses einzigartige Kunsterlebnis wurde von Lichtexperten von Grund auf neu entwickelt. In einem „immersiven Erlebnis“ taucht der Betrachter in die multimediale Illusion aus Bild und Ton ein und empfindet diese als absolut real – ermöglicht durch ein innovatives 3D-Mapping-Projektionssystem. Diese neue Technologie erlaubt es, Inhalte nicht nur auf glatten Flächen abzubilden, sondern Grafiken, Animationen, Bilder und Videos auf dreidimensionale Objekte zu projizieren. Gebäude, Berge, Bäume, Autos, Straßen uvm. werden so zur Leinwand. Kombiniert mit einer perfekt abgestimmten Musik- und Geräuschkulisse wird so eine atemberaubende Atmosphäre erschaffen.

Bewährte Zusammenarbeit

Den Ort für die immersive Erlebniswelt hat Veranstalter Oliver Forster, der schon mehrere Publikumshits in der Tabakfabrik realisiert hat, mit Bedacht gewählt: „Die Tabakfabrik Linz ist ein Schauplatz mit bedeutender Historie. Früher Produktionsstätte von österreichischen Tabakerzeugnissen mit großer wirtschaftlicher Wichtigkeit, heute ein architektonisch ansprechendes Gebäude von hoher soziokultureller Strahlkraft. Die Tabakfabrik ist ein Symbol für zukunftsorientierte Stadtplanung. Kunst, Kultur und Kreativschaffende sind an einem Ort vereint. Durch die Umsetzung zahlreicher kunsthistorischer Projekte wurde hier den nachfolgenden Generationen Geschichte in lebendiger Form zugänglich gemacht.“

Mit spannenden Ausstellungen wie „Die Terrakotta-Armee und der 1. Kaiser von China“, „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“, „Da Vinci – Das Genie“, „Gunther von Hagens‘ Körperwelten“, „Titanic – echte Funde, wahre Schicksale“ und „Die großen Meister der Renaissance“ zog die Tabakfabrik gemeinsam mit COFO Entertainment weit über die Grenzen Oberösterreichs das Publikum in die Landeshauptstadt. Zudem wurde das Quadrom über Jahre mit viel Aufwand zu einem atemberaubenden Spiegelpalast für „Schuhbecks teatro“ verwandelt. Mit über 500.000 Gästen bei Veranstaltungen und Ausstellungen trug COFO Entertainment in den letzten Jahren einen wesentlichen Anteil an der Publikumswirksamkeit der Tabakfabrik.

„Van Gogh – The Immersive Experience“, die letzte Ausstellung vor dem Abriss von Bau 3, gibt nun zugleich den Startschuss in eine neue Ära der Tabakfabrik Linz. Denn unter dem bisherigen Arbeitstitel „NeuBau3“ entsteht auf dem Areal an der Gruberstraße/Ecke Donaulände eine neue Landmark, die aufgrund ihrer geografischen Schlüsselposition im innerstädtischen Gefüge von Linz als historische Chance für die Stadtentwicklung gehandelt wird.

Vor der Errichtung des „NeuBau 3“ wartet im Quadrom noch ein wahres Spektakel © Zechner&Zechner-expressiv

Die österreichweit tätige Bodner Gruppe realisiert gemeinsam mit dem renommierten Wiener Architekturbüro Zechner & Zechner hier ein Leuchtturmprojekt, das von der Jury des zweistufigen, EU-weiten Bieterverfahrens einstimmig als Sieger auserkoren wurde. Gemeinsam werden sie in Abstimmung mit der Tabakfabrik und der Stadt Linz bis zum Jahr 2025 ein 4-teiliges Gebäudeensemble erschaffen, das mit einem vielfältigen Mix aus Arbeits-, Wohn- und Ausbildungsstätten, Shops, Gastronomie und einem Hotel nicht nur architektonisch zu einer neuen Linzer Landmark avanciert. Das Gesamtinvestitionsvolumen des prämierten Bauvorhabens beläuft sich auf 190 Mio. Euro. Der klingende Name des zukunftsweisenden Bauwerks: QUADRILL.

Kunst und Corona

Aufgrund der allgemeinen Bestimmungen im Zuge der Corona-Pandemie herrscht in der Ausstellung Maskenpflicht. Exklusiv im Design verschiedener Van Gogh-Werke gestaltete und wiederverwendbare Mund-Nasen-Masken sind im Ausstellungsshop vor Ort erhältlich oder können bei der Ticketbuchung gleich mitgeordert werden.

Um die Besucherströme optimal lenken und damit die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können, ist die Buchung eines Zeitfensters erforderlich. Mit dem Zeitfenster-Ticket ist der Zugang zur Ausstellung innerhalb des gebuchten Timeslots möglich, die Verweildauer ist zeitlich unbegrenzt.

Wer flexibel bleiben oder Tickets ohne zeitliche Bindung verschenken möchte, für den sind sogenannte Flex-/Geschenktickets die richtige Alternative. Mit ihnen ist der Zugang zur Ausstellung jederzeit möglich, sie sind jedoch Coronabedingt nur in begrenzter Anzahl verfügbar.

Tickets für „Van Gogh – The Immersive Experience“ können ab Freitag, 9. Oktober 2020 unter www.van-gogh-experience.com, telefonisch unter 0900 – 94 960 96 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.

Ausstellungsinformationen

  • Ausstellungszeitraum: 2. Dezember 2020 – 14. Februar 2021
  • Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr
    Freitag + Samstag bis 22.00 Uhr
    Am 24.12.20 & 1.1.21 geschlossen!
  • Wo: Tabakfabrik Linz, Eingang Gruberstraße 1
  • Zeitfenster-Tickets: Ab 9. Oktober 2020 im Internet unter www.van-gogh-experience.com, telefonisch unter 0900 – 94 960 96 und an den bekannten Vorverkaufsstellen. Ab Ausstellungsbeginn auch an der Tageskassa. Es herrscht Maskenpflicht.
  • Weitere Informationen unter www.van-gogh-experience.com

2 Kommentare

    1. Liebe Frau Aichberger,
      der Beginn der Ausstellung wird entsprechend der neuen Verordnung auf den 2. Dezember verschoben!
      Liebe Grüße aus der Tabakfabrik

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