Columbus: Weltmarktführer mit Sitz in der Tabakfabrik

Am Übergang in die Magazine, an der Stiege D im dritten Obergeschoß des Bau 1 der Tabakfabrik Linz, hat sich im Herbst des Vorjahres ein Unternehmen angesiedelt, das in seiner Nische Weltmarktführer ist. Unter Vakuumpressen können sich die wenigsten etwas Genaueres vorstellen, spätestens bei den Anwendungsgebieten geht aber den meisten ein Licht auf. Denn mit Maschinen von Columbus werden Teile für die teuersten Automobile der Welt und für Luxus-Yachten hergestellt, aber auch der kleine Tischler schätzt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in der Holz- und Kunststoffbearbeitung.

Geschäftsführerin Ruth Koppenberger im Columbus Competence Center in der Tabakfabrik Linz. Foto: Columbus

Ruth Koppenberger, seit 1996 Geschäftsführerin und jetzt auch im Vertrieb von Columbus, wuchs Stück für Stück in den Betrieb ihres Vaters hinein.  Der Tischlermeister hatte im Jahr 1979 die Idee für eine simple Vakuumsack gehabt, mit der man schichtverleimte Werkstücke mit nur einer Schablone herstellen und über geschwungene Flächen furnieren konnte. Heute hat Columbus, das pro Jahr etwa 100 Maschinen in Kremsmünster, gut 30 Kilometer südliche von Linz, produzieren lässt, weit mehr als 1000 begeisterte Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen in aller Welt und ist kompetenter und geschätzter Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Vakuumpresstechnologie.

Dank der Vakuumpresstechnologie von Columbus lassen sich hochwertige Werkstücke aus verschiedensten Materialien einfach und schnell herstellen. Foto: Thinkstock Photos

Den Standort in der Tabakfabrik nutzt Ruth Koppenberger nicht nur als Showroom, sondern auch als Kompetenzzentrum, Werkstatt und Schaltzentrale für ihr Team, das aktuell aus zwei Technikern und drei Vertriebsmitarbeitern besteht. Der Transport der schweren Vakuumpressen ins dritte Obergeschoß von Bau 1 war aufwändig und spektakulär: Die Maschinen mussten mit dem Autokran nach oben befördert werden. Doch der Aufwand war es laut Ruth Koppenberger definitiv wert: „Ich habe mich wirklich in dieses Gebäude, in die Architektur verliebt. Und ich bin froh, mit meiner Firma ein Teil der Tabakfabrik zu sein. Es gibt hier einige Anknüpfungspunkte, unter anderem ist für uns natürlich die Innovationswerkstatt GRAND GARAGE interessant.“

Und wo steht Columbus in fünf Jahren?  „Bis dahin möchte ich unsere Position als Weltmarktführer bei Vakuumpressen weiter ausgebaut und weitere Innovationen zur Marktreife gebracht haben“, sagt Koppenberger. Wir wünschen dabei ganz viel Erfolg!

Eine Performer-Vakuumpresse von Columbus, die sich um Beispiel für die Herstellung von Teilen für den Fahrzeugbau, für Sportgeräte und Musikinstrumente eignet. Foto. Columbus

 

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