Neues aus der Tabakfabrik

30.7.2013

Wegen Umbau geöffnet: BesucherInnenrekorde in der Tabakfabrik

210.273 BesucherInnen kamen in den letzten 18 Monaten zu einer der vielen Veranstaltungen in der Linzer Tabakfabrik. Damit waren im Schnitt alle LinzerInnen einmal in ihrer Tabakfabrik. Auch die Terrakotta Armee-Ausstellung entwickelte sich zum Publikumsliebling: Exakt 44.812 Menschen bestaunten die tönernen Krieger im neu gestalteten Brandland, rund 393 Personen pro Tag: Ein neuer Rekord nach 328 täglichen Gästen bei der Porscheausstellung im Vorjahr.

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Mit der Strategie „Wegen Umbau geöffnet“ ist es gelungen, eine Belebung des Areals zu erreichen. Dabei ist diese Phase der Öffnung nur der erste Schritt im Transformationsprozess. Denn das Ziel ist, die Tabakfabrik bis 2040 zum Herzen eines neu gedachten und lebendigen Stadtteils zu machen. Dabei sollen Kreativität, Arbeit und Produktion, Soziales und Bildung im Zentrum stehen.

Im Windschatten des Veranstaltungserfolges arbeitet die Tabakfabrik weiter daran, zum Treffpunkt der Kreativen zu werden. Derzeit arbeiten mehr als 120 Personen am Areal, mit der Eröffnung von Bau 2 Ende des Jahres werden es mehr als 300 sein: Das sind so viele Menschen wie bei der Schließung des alten Betriebs im Jahr 2009.

Die nächsten Veranstaltungshighlights im September sind ein wunderbares Beispiel für die gute Zusammenarbeit in der Unternehmensgruppe Linz: Anfang September feiert das Ars Electronica Festival seine Eröffnung in der Tabakfabrik. Außerdem zeigt das Festival zwei große Ausstellungen in der Tabakfabrik.

Bei einer international bestückten Gaming-Ausstellung  werden historische Konsolen und Computerspiele zu sehen und zu spielen sein. Weiters wird eine große Medienkunstausstellung aus Taiwan in den Magazinen der Tabakfabrik gezeigt.

Innovative Opernprojekte

Im Rahmen des Brucknerfestes 2013 werden sechs innovative Opernproduktionen in der Tabakfabrik aufgeführt. Beispielsweise bringt EntArteOpera musikdramatische Werke von KomponistInnen auf die Bühne, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Weiters wird im Rahmen des Brucknerfestes die Ausstellung „Das verdächtige Saxophon. Entartete Musik im NS-Staat“ gezeigt, eine multimedial aufgearbeitete Rekonstruktion und Dokumentation der NS-Ausstellung „Entartete Musik“ von 1938 in Düsseldorf. Durch diese wurde eine „wissenschaftliche“ Basis für die Verfolgung so genannter „entarteter“ Komponisten im dritten Reich geschaffen. Weiters wird das Opernprojekt „Der Schatzgräber“ von Franz Schreker das erste Mal seit dem 2. Weltkrieg wieder szenisch in Österreich zu erleben sein.
Mehr Informationen zu den sechs Opernproduktionen finden sich auf der Homepage des Brucknerfestes unter www.brucknerfest.at

 

Fotos:  a_kep

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